Definition
Celestia ist ein modulares Blockchain-Protokoll (blockchain protocol) und ein nativer Vermögenswert, der Data Availability (Datenverfügbarkeit) und Consensus (Konsens) als eigenständige Basis-Layer-Services für andere Chains bereitstellt. Es trennt die Ausführung von Transaktionen von deren Sortierung und Datenveröffentlichung. So können externe rollups und souveräne Chains ihre Daten in Celestias Blobspace posten, während sie ihre eigenen Ausführungsumgebungen und Regeln für Zustandsübergänge beibehalten. Der Celestia-Token koordiniert die ökonomische Sicherheit, die Gebührenzahlung und die Protokollanreize.
Einfach erklärt
Celestia ist eine Blockchain (blockchain), die sich darauf konzentriert, Transaktionsdaten für andere Blockchains zu sortieren und zu veröffentlichen, anstatt deren Transaktionen selbst auszuführen. Sie bietet eine gemeinsame Datenschicht, die Blobspace genannt wird und von rollups und anderen Chains genutzt wird, um ihre Daten sicher zu speichern. Der Celestia-Token wird dabei für Gebühren und die ökonomische Ausrichtung innerhalb des Protokolls verwendet.
Kontext und Verwendung
Celestia wird im Kontext modularer Blockchain-Architekturen (blockchain architectures) diskutiert, in denen Ausführung, Abwicklung (Settlement) und Data Availability (Datenverfügbarkeit) in getrennte Schichten aufgeteilt werden. Es wird erwähnt, wenn beschrieben wird, wie rollups und andere Chains Data Availability und Consensus (Konsens) an eine spezialisierte Basis-Schicht auslagern. Der Begriff taucht in technischen Diskussionen über Skalierung, Garantien zur Datenverfügbarkeit und das Design von Node-Rollen in modularen Ökosystemen auf.